Unternehmen
0 - 1.000 Mitarbeiter
Sondermaschinenbau
Business-to-Business
Problemstellung
Der Kunde ist ein Sondermaschinenbauer, mit starker Ausrichtung auf die asiatischen Märkte. Der Service wurde bisher hauptsächlich auf reaktiver Basis erbracht, und der Großteil der Servicekapazitäten ist an die Unterstützung des primären Produktgeschäfts mit Aufgaben wie Erstinbetriebnahmen im Werk, der Qualitätssicherung und Installationen beim Kunden gebunden. Das Servicegeschäft wurde größtenteils den Instandhaltungsmannschaften der Kunden überlassen.
Im Rahmen einer strategischen Analyse hat die Geschäftsleitung das Servicegeschäft als einen der wichtigsten Wachstumsbereiche für die Zukunft definiert und die Ausweitung des Servicegeschäfts als eines der führenden strategischen Ziele für die nächsten Jahre ausgerufen. Um seinen Stellenwert innerhalb der Organisation zu stärken und ihm die notwendigen Freiräume für den Ausbau einzuräumen, soll der Service als eigenständige rechtliche Einheit in einer Service GmbH ausgegründet werden.
Vorgehensweise

Ergebnis
Das Projekt wurde mit einem Servicereifegrad-Assessment der aktuellen Strukturen sowie einer bottom-up Servicepotenzialanalyse zur Identifizierung der Wachstumspotenziale und -hebel im Service gestartet. Auf dieser Basis wurde gemeinsam eine Zielambition definiert, die sowohl umsatz- als auch ergebnisseitige, aber auch auf qualitative Aspekte berücksichtigte.
Diese Ambition wurde mit dem Top Management besprochen und von diesem bestätigt. In einem nächsten Schritt wurde ein organisatorischer Blueprint abgeleitet, welche Bereiche in der zu gründenden Service GmbH aufgehen sollen und wie diese mit den Funktionen aus dem Headquarter zusammenarbeiten.
Daraus wurden notwendige Prozessanpassungen und neu zu schaffende Prozesse abgeleitet und diese definiert. Im Rahmen eines detaillierten Business Cases wurden die notwendigen Ressourcen (Personal, IT, Portfolio, …) und Budgets abgeleitet, die für die Realisierung des Business Cases notwendig sind.
Dieser Business Plan wurde dann in eine Cashflow-Planung überführt, um den Finanzbedarf der Ausgründung besser abschätzen zu können. Begleitet wurde diese Tätigkeit durch die Erarbeitung einer konkreten Implementierungsroadmap, die sowohl rechtliche als auch sachlogische und inhaltliche Aufgaben in eine abgestimmte Zeitschiene überführt hat.

